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Startschuss für einen neuen Körper!

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Wie führt man eine richtige Diät
Was sollte man mitbringen?

Die Antwort ist simpel: Zeit! Diäten und die damit verbundene Erkenntnis über die Funktionalität des Körpers erfolgen nach dem „Trial and Error“-Prinzip.

Nachhaltige Diäten funktionieren nur in sportlicher Verbindung, denn bei einem Kaloriendefizit geht der Körper immer den Weg des geringsten Widerstandes. Das bedeutet, dass immer zuerst Muskeln abgebaut werden als Fett, wenn diese nicht beansprucht werden. Der Körper braucht mehr Energie, um Fett zu verlieren, als dabei, sich die Energie aus den Mitochondrien der Muskelzellen zu holen.
Dementsprechend müssen die Muskeln gereizt werden, um den Körper von dessen Notwendigkeit zu überzeugen.

Daraus ergeben sich drei Faktoren, an denen man erfolgreiche Diät bemessen kann.

Die Waage, das Trainingsgewicht und das Spiegelbild.
Diese Kriterien sollten eine positive Tendenz aufweisen. Dementsprechend kann von einem Gewichtverlust ausgegangen werden, wenn das Gewicht auf der Waage fällt.

Jedoch ist in diesem Fall unklar, ob die Gewichtsreduktion durch den Verlust von Fett, Wasser oder Muskelmasse herrührt.
Als „Kontrollgremium“ fungiert das Trainingsgewicht. Wenn die bewegten Gewichte im Training nicht geringer werden, kann vom Erhalt der Muskelmasse ausgegangen werden.
Sollten das Gewicht auf der Waage und auch das Trainingsgewicht sinken, ist das Kaloriendefizit möglicherweise zu hoch gewählt und der Körper beginnt, Muskeln abzubauen.

Der dritte und gleichzeitig der subjektivste Faktor ist das eigene Spiegelbild. Als Kontrolle über sichtliche Fortschritte lässt sich die Veränderung des eigenen Äußeren auswerten, um den Erfolg oder Misserfolg einer Diät bzw. einer Ernährungsumstellung zu erkennen.

Wie erreicht man sein Kaloriendefizit?

Zwei mögliche Wege führen zum Erfolg und haben eigene Vor- und Nachteile.

Einerseits das langsame Herantasten von „oben“: Hierzu wird Woche für Woche weniger gegessen, bis ein Kaloriendefizit erreicht ist und sich eine Gewichtsreduktion einstellt.
Der Nachteil dieser Variante liegt in der benötigten Beständigkeit. Gerade sehr übergewichtige Leute haben das Problem, dass sie Woche für Woche gefühlt eine Diät betreiben, ohne wirklich in ein Defizit zu kommen. Schuld daran ist der enorme Kalorienüberschuss der vorhergegangenen Ernährung.
Der Vorteil ist eine gesunde, aber langwierige Auseinandersetzung mit der Ernährung. Darüber hinaus ist diese Variante vorteilig, um sein Bindegewebe zu schonen.

Zu empfehlen ist diese Variante für Leute, die sich mit ihrer Ernährung richtig auseinandersetzen wollen, ihren eigenen Kalorienverbrauch noch nicht einschätzen können und sich nicht demotivieren lassen, wenn eine Diät auch mal ein halbes Jahr dauern kann.

Die andere Variante ist das „Weight Cutting“ – hierbei kürzt man seine Kalorien um einen beliebigen Wert und korrigiert diesen nach oben, falls das Defizit zu hoch gewählt ist. Diese Variante ist radikaler und eher etwas für die Leute, die Vorkenntnisse über ihre Ernährung und ihren Kalorienumsatz haben. Dadurch können Erfolge in kurzer Zeit generiert werden, jedoch birgt diese Form auch versteckte Gefahren. Durch die drastische Reduktion kann es zu Mangelernährung kommen, falls die Einschnitte an den falschen Stellen vorgenommen werden.

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